Neues Jahr, neue Zimmer: Das Hamburg Marriott Hotel renoviert im großen Stil. Die große Modernisierung des 278-Betten-Hotels Hamburg Marriott soll bis Ostern 2010 abgeschlossen sein.
"Wir freuen uns sehr, dass die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen gesenkt wurde. Das motiviert uns bei dieser umfangreichen Renovierung von Zimmern und Gästefluren", sagt Cluster-General-Manager Peter C. van Rossen, zuständig für das Marriott und sein benachbartes Schwesterhotel Renaissance. 2,3 Mio. Euro seien für diesen Umbau vorgesehen.
Nach den Ideen des Münchner Interior-Designers Harry Asbeck, Firma "raum concept", wird jede der sechs Etagen renoviert. In allen Fluren und Zimmern werden Teppiche, Tapeten, Beleuchtung und Gardinen ausgetauscht. "Hinterher wird man die Zimmer kaum wieder erkennen", schwärmt Madeleine Marx, im Führungsteam beider Hotels zuständig für Sales & Marketing. Aufwand bedeutet der Umbau der Bäder: Waschbecken, Toilette und alle Armaturen werden erneuert, die Fliesen aufgearbeitet und eine gebogene Duschvorhangstange installiert, die 25 Prozent mehr Raumfreiheit geben wird. Die stetigen Investitionen und vielfältigen Angebote bringen das Hamburg Marriott Hotel immer wieder an die Marktspitze der Hamburger First Class Hotels.
Aus vermeintlich Einfachem das Allerbeste zu machen, die teuren modischen Edelprodukte durch ausgetüftelte Ideen und den Luxus durch Aromenfülle zu ersetzen - wie das geht, macht höchst eindrucksvoll Wahabi Nouri in seinem Hamburger Restaurant „Piment“ vor: „Er könnte die ganz große kulinarische Oper darbieten, singt aber aus wirtschaftlicher Vernunft nur die Arien, die er am besten kann und die sein Publikum in seiner Interpretation mag," lobt die Feinschmecker-Bibel Gault Millau in diesem Jahr.
Für dieses Konzept als Ausweg aus der aktuellen Krise und als grundsätzlichen Erfolgsweg für
junge Köche in die Selbständigkeit kürt der Genießer-Guide „den Aromenkünstler“ Nouri zum
„Koch des Jahres“.
Der 39-jährige Wahabi Nouri „schüttelt gute Ideen mit Leichtigkeit aus dem Ärmel. Das
Thunfischtatar krönt er mit einer Hippe aus karamellisiertem Essig, dem Weinbergspfirsich und
Himbeer/Minz-Sorbet mischt er übermütig ein paar molekulare Knisterkristalle bei und serviert
daneben noch einen köstlichen geeisten Orangenblütentee“. Der in Casablanca geborene, aber
in Deutschland aufgewachsene Schüler großer Köche wie Witzigmann und Wohlfahrt
„beeindruckt auch mit seiner ausgetüftelten schöpferischen Küche, wenn er die Ochsenschulter
nicht klassisch in Rotwein, sondern (würzig und lange mariniert) in Bouillon und Weißwein
schmort und mit einer Messerspitze alter marokkanischer Butter abrundet, die wie Gorgonzola
riecht“. Nouri erhält vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18
von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”
Eine höhere Bewertung haben hierzulande nur 11 Köche.

Kreative und aufregende Menüs, Neues und Bewährtes, Menüs für jede Jahreszeit - lassen Sie sich überraschen, was die Hamburger Gastronomie jetzt für Sie bereit hält.
Guten Appetit!